U WEEKLY SG Februar 2002

Ayu Interview in der U WEEKLY SG

2001 war ein sehr geschäftiges Jahr für Ayu, sie hat nicht nur ein Best-of-Album mit ihren größten Hits rausgebracht, sie tourte auch zum ersten Mal durch die vier größten Dome während ihrer Dome Tour. Nichtsdestotrotz, hat sie ihr 4tes Album I am... am Anfang von 2002 veröffentlicht.
Neben dem Songtexte schreiben, hat Ayu auch bei der Produktion des Albums handangelegt. Was denkt Ayu also über ihr neues Album, und was will sie damit ausdrücken? Diese Ausgabe der U-Weekly gibt dir die Antworten.

U: I am... ist der erste Song des Albums und das Album ist sogar nach ihm benannt, ist das richtig?
Ayu: Es ist auch der erste Song, den ich geschrieben und während der Produktion dieses Album aufgenommen habe.

U: Du hattest schon gleich zu Anfang beschlossen aus diesem Song, den ersten auf dem Album zu machen?
Ayu: Ja, dieses Lied war schon sehr schnell fertig. Das Schreiben und Komponieren dieses Songs verlief reibungslos ohne eine Störung. Ich konnte die Aufnahmen des Liedes sehr einfach und natürlich machen. Der ganze Prozess ging problemlos vorbei.

U: Also könnte man sagen, dass I am... eher ein Opening ist, als ein Lied, das das ganze Album representiert?
Ayu: Ähm, man kann sagen, dass der Song meine Anfänge representiert, da sind so viele Ausdrücke in ihm. Am Anfang hatten wir noch gar keine Idee, was aus dem Album werden würde. Aber während dem Verlauf des Albumherstellens, bekamen wir allmählich ein Konzept dafür.

U: Aber am Ende hat du erfolgreich ein Album produziert, dass du dir ersehnt hast, ist das so?
Ayu: Ja (lacht). Es macht mich sehr glücklich, weil ich während des Verlaufs dieser Produktion oft und immer wieder Diskussionen, Überlegungen und Korrekturen mit den anderen Produzenten hatte. So sollte das doch sein? Sollte das nicht so sein?

U: So als würde man puzzlen?
Ayu: Ja, so ähnlich war das Gefühl (lacht). Zum Beispiel wurde das Tempo von Natrually fast hundertmal geändert und das Arrangement von Still alone wurde auch fast hundermach verändert. Wir könnten es anfangs einfach nicht.

U: Also hast du allmählich den Eindruck der ganzen Produktion geformt?
Ayu: Wir haben allmählich herausgefunden, welche Bereiche noch nicht gut genug sind und wie wir sie korrigieren können. Wir haben wirklich noch bis zur letzten Minute gearbeitet, bis wir die Sings vervollständigen konnten.

U: DAI, Tasuku und CMJK waren in die Produktion verwickelt, ist das richtig?
Ayu: Ja, man kann sagen, dass sie mich geleitet haben. Sie haben mich nicht zu sehr in eine Richtung gedrückt und sie haben auch nicht einfach nur dabei gestanden, sie haben mir Richtungen aufgezeigt.

U: So eine Art "Wir werden zusammen arbeiten und vorankommen"-Gefühl?
Ayu: Ja, es war als würde mir jemand leicht auf die Schulter klopfen. Ich habe mich dank ihnen wirklich so gefühlt, als würden wir arbeiten und zusammen weiterkommen.

U: Es sieht also so aus, als würdest du auf Partner hoffen, mit denen du arbeiten kannst, ist das richtig?
Ayu: Ich glaube schon. Ich denke, dass es zwei total untschiedliche Dinge sind, wenn ich Anfordungen stelle und Verschlänge mache oder einfach nur die beste Musik und Gefühle aus dem Material, dass sie mir geben auswähle.

U: Aber ich denke, dass ein Anteil an den Gründen, der Fakt ist, dass Ayumi Hamasaki keine Person ist, die ihre Entscheidungen aufgrund von Gründen fällt, wie "Es macht mehr Spa&azlig;, wenn mehrere Personen zusammenarbeiten und an der Produktion teilnehmen." oder "Weil ich denke, dass ich meine Gefühle und Launen wieder ändere.", und ich denke auch, dass du nicht so stark bist, dass du all deine Zweifel und Ängste wegwischen kannst, ist das richtig?
Ayu: Anders als die ganzen Produzenten oder Max Matsuura. Diesesmal sind die Menschen, die an der Albumproduktion teilnehmen, ein wenig anders als vorher. Zum Beispiel ist der derjenige, der immer die Verantwortung in der Gesangsabteilung hatte, dieses Mal nicht anwesend. Weil ich dieses Mal gesagt habe, dass ich den der Produktion und Komposition der Musik teilnehmen möchte, waren die Mitarbeiter und Produzenten, die mir Richtungen und Vorschläge in der Audio- und musikalischen Abteilungen, natürlich nicht da.

U: Obwohl du wusstest, dass du besorgt sein und dich unsicher fühlen würdest, hast du die Art der Produktion geändert. Nachdem du diese Punkte genau durchdacht hattest, auf was für eine Art von Durchbruch hast du bei diesem Album gehofft?
Ayu: Ich wollte... mein wahres Selbst zeigen und und es soweit ändern, dass es mehr wie ich selbst wird. Obwohl ich den Audio/Musik-Produzenten in der Vergangenheit immer viel Vertrauen geschenkt habe,  war dieses Vertrauen dabei sich in Anhänging sein und Versorgung zu verwandeln. Zum Beispiel hätte ich gesagt, "Ich möchte das mehr so haben" und der Produzent hätte gesagt, "Nein, das wird so nicht funktionieren" und nachdem ich das gehört hätte, hätte ich das sofort akzeptiert. Ich könnte niemals sagen "Aber ich will das wirklich mehr so haben". Wie auch immer, als ich mir die CD zu Ende angehört hatte, konnte ich mir selbst sagen "Diese Gitarre hätte ein wenig lauter sein können an dieser Stelle" oder "Diese Stelle würde sich besser anhören, wenn die Lautstärke ein bisschen höher wär" (lacht). Aber das sind nur Kleinigkeiten.

U: Als du angefangen hast das Album aufzunehmen, war da das Gefühl sehr anders als vorher?
Ayu: Es war total anders. Eine Menge Gedanken und Einsatz wurden in jede einzele Produktion gelegt. Aber dieses Mal war da überhaupt kein Druck oder Pflichtgefühl, die mich niedergedrückt hätten, wie "Oh, ich muss ein Album produzieren.". Natürlich war der Prozess und der Zeitplan nicht einfach und entspannend. Mir wurden 2 Wochen zum Aufnehmen gegeben, es war als würde ich auf einem Faden balancieren.

U: Der Faden wurde also dünner bei jeder Produktion?
Ayu: So hab ich das auch empfunden. (lacht)

U: Aber in dieser kurzen Zeit musstest du bei den Lieder, die nicht als Singles veröffentlich wurden, von Grund auf anfangen?
Ayu: Bei jedem Song mussten wir zuden Grundlagen zurückkehren und eine Basis schaffen. Zum Beispiel musste ich mit den anderen Komponisten sprechen, wie "Ich möchte das so machen." "Aber ich würde das gerne so machen" usw. Ich hatte keine Zeit mit DAI ein richtiges Meeting oder eine Diskussion zu führen, also haben wir getrennt gearbeitet und über das Telefon oder E-Mails kommuniziert. Manchmal hatte ich nur 15 Minuten Freizeit, ich hatte sofort wieder etwas auf meinem Laptop zu tun.

U: Mit so viel Arbeit gleichzeitig konntest du sie dann dedanklich gut planen und arragieren?
Ayu: Nein, einmal hab ich alles vergeigt. Neben der Albumproduktion hatte ich noch andere Arbeiten zu erledigen. Zu dieser Zeit hatte ich zu viele Entscheidungen zu fällen, ich hatte zu viele Menschen, die auf mich gewartet haben, um einge Sachen mit mir zu diskutieren. Jeder sagte "Die Zeit ist zu Ende…". Um mich selbst wieder ein wenig runterzuholen, habe ich jedem gesagt "Tut mir Leid, bitte lass mich heute nach Hause gehen". Nachdem ich zu Hause war, dachte ich lange nach, aber am Ende hatte ich immer noch das Gefühl, dass "es unmöglich ist...". Ich fühlte, dass das Problem nicht davon verschwinden würde, dass ich müde war. Jeder kann von den 24 Stunden am Tag Gebrauch machen. Normalerweise würde ich versuchen zu entkommen oder mich zu wehren, wenn ich solchen Problemen gegenüber stehe, aber dieses Mal bin ich zum Aufnahmestudio zurück gegangen. Ich sagte mir selbt, es sind nur noch 5 Tage übrig... Obwohl die Möglichkeit meine Arbeit fertig zu bekommen gering war, war es nicht vollkommen unmöglich. Solange es eine Spur von Hoffung und Möglichkeiten gibt, würde ich mein Bestes geben und so viel tun wie ich kann.

U: Ich glaube, du würdest wissen wollen, wie jeder sich fühlt, oder was übrig bleiben würde, wenn du das Limit erreichst.
Ayu: Ich war nicht die einzige, ich gemerkt hat, dass sie das Limit erreicht, ich glaube, andere haben auch ihr Limit erreicht. Aber ich hatte Angst, was wenn ich es nicht kann, was soll ich dann tun?

U: Hast du in dem Moment gelächelt, als alles fertig war?
Ayu: Ja, ich habe endlich gelächelt und das Lächeln kam direkt aus der Tiefe meines Herzens. Obwohl der ganze Prozess nicht einfach war, wenn ich zurückdenke, fühle ich aber immer noch, dass er voller Freude und Glück war. Ich fühle mich einfach glücklich, dass ich fählig war das Album, I am…, zu produzieren. Vorher, während der Vervollständigung meiner vorigen Alben, war mein Verstand mit Gedanken und Worten gefüllt, während den Interviews, ich habe immer solche Sachen gedacht wie "Wie sag ich das", "Wie drück ich das aus...", aber dieses Mal ist mein Verstand völlig leer, ich denke ich sollte "no more words" benutzen um das zu beschreiben. Ich fühle, dass ich alles, was ich anderen und mir selbst schon immer sagen wollte, durch dieses Album gesagt ist. Wenn ich also zu viel sage, dann könnte ich die Botschaft, dass ich alles mit diesem Album gesagt habe, nicht rüberbringen.

U: Aber du hast gerade gesagt, dass du nichts zu sagen hast, ist das richtig? Selbst der Akt, dass du es ablehnst zu sprechen, zeigt, dass du was du rüberbringen willst, schon hast, ist das so?
Ayu: So lange ich das Gefühl habe, dass es laut zu sagen, die meine Botschaft nicht vermitteln würde, singe ich lieber raus, danach werden die natürlicherweise, selbst für sich sprechen und meine Botschaft übermitteln.

U: Und wenn du keine Worte findest deine Botschaft durch Songs rüberzubringen, würdest du deine Gefühle lieber durchs Singen vermitteln.
Ayu: Ich kann es auch singen, nachdem ich es gefunden habe. Im meinem Herzen war schon immer das Gefühl, dass "Ich nur eine Person bin, und jeder ist nur eine Person". Ich glaube, dass egal wer du bist, du bist einfach nur eine andere Person.

U: Wie auch immer, das ist nur natürlich, also brauchst du nicht aufgeben, richtig?
Ayu: Richtig, dazu gibt es absolut keinen Grund. Jeder ist nur eine Person und jeder hat seine eigenen Sorgen und Narben. In der Vergangenheit, bevor ich mich selbst ausgedrückt habe, hatte ich nicht die Hoffnunf, dass andere genau so fühlen und es verstehen, als ich Sorgen hatte. Jetzt glaube ich fest daran, dass selbst wenn es nur mich betrifft, dass ich meine Gefühle und Gedanken immer noch ausdrücken sollte.

U: Also hast du, während du das Album I am... gemacht hast, herausgefunden, dass du dich eigentlich danach sehnst dich selbst auszudrücken. Ich vermute, dass die Sache, nach nach der Ayumi Hamasaki Sehnsucht hat sie zu finden und zu kennen, Ayumi Hamasaki selbst ist?

Ayu: Manchmal begreife ich durchs Beobachten von anderen mich selbt, manchmal durch viele Sorgen und Zweifel. Vergleichen mit das Vergangenheit, bin ich jetzt viel gelassener. Ich glaube das liegt daran, dass sich die Dinge um mich verändert haben, was verursacht hat, dass ich mich selbst änderte. Der erste Schritt ist es sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Bevor ich die Dome Tour begann, dachte ich ernsthaft daran aufzuhören. Ich glaube, dass ich zu der Zeit einfach zu viel zu regeln hatte. Ich glaube zu der Zeit habe ich jeden, ob es meine Freunde, mein Freund oder Familie war, falsch behandelt. Ich vergas, dass wir alle vorwärts schauen und uns auch in diese Richtung bewegen sollten. Und als eine Lösung verletzen wir einander.

U: Als Frau, glaubst du, dass du jetzt verführerischer bist als vorher?
Ayu: Ich bin nicht sicher... weil ich mich nie auf diese Weise betrachte. Ich glaube mein Freund fühlt sich jetzt weniger müde, wenn er bei mir ist, als vorher.
U: Macht dich das glücklich?
Ayu: Es ist besser, den anderen lockerer zu machen, als sich gegenseitig müde, oder? (lacht)

U: Aber jetzt spricht du weniger über die Unterschiede von Mann und Frau in deinen Songs. Jetzt schreibst du immer über Menschen oder eine Person, ist das richtig?
Ayu: Ja jetzt rede ich allmählich mehr über den Schmerz und die Sorgen von Menschen in meinen Liedern. Weil ich in meinem Herzen viele Gefühle, Worte und Erfahrungen von Menschen angehäuft habe. Was ich höre kommt nicht nur von Frauen.

U: Was du siehst ist also nicht mehr auf männliche Images.
Ayu: Natürlich. Aber nicht alle Situationen und Worte sind nett, manche sind schmerzhaft und hasserfüllt.

U: Also bestehen sie aus "Ich möchte so werden" und "So will ich nicht werden", diesen zwei Bereichen?
Ayu: Beide Bereiche sind da, sie sind der Grund dafür, wer ich heute bin.

U: Also kann man sagen, dass die Sängerin Ayumi Hamasaki und die Ayumi Hamasaki, die rumhängt und mit ihren Freunden Spaß hat wie ein normales Mädchen, dass beide Seiten nicht komplett sind. Dein Verhalten und die Art, wie dich selbst förderst, ändert sich, wenn sich die Situation ändert.

Ayu: Das ist es warum ich in I am... direkt fühlen kann, dass es mit meinem momentanen Ich zusammenhägt, und ich kann mich darüber aus tiefstem Herzen freuen.

ENDE.